Mit Gott auf seinen Wegen unterwegs

Adrian Ministrator08.01.2008

Einige mögen sich vielleicht noch an den Horrorunfall von 2007 auf der A52 bei Hinwil erinnern.
Auf dieser Strecke lag auch mein Arbeitsweg.

An diesem Tag fuhr ich etwas später nach Hause. Ein Anruf hatte mich im Büro noch aufgehalten.
Dies hatte mich geärgert, weil ich doch nach Hause zur Familie wollte.

Auf der Höhe der Ausfahrt Ottikon begannen die Autos vor mir plötzlich zu bremsen und dann ging nichts mehr. Wir mussten dann wenden und auf Umwegen nach Hause fahren.

Erst später im Radio hörte ich dann, was passiert wahr. Und wie schlimm es wahr.
Hätte mich der Anruf nicht aufgehalten, wäre ich früher nach Hause gefahren und wäre so wohl am Unfall beteiligt gewesen.

Gott hatte mich aber davor bewahrt und mich etwas gelehrt:
Nicht alles was uns negativ erscheint, muss auch wirklich negativ sein....

Vertrauen...immer wieder!

Adrian Ministrator04.01.2008

Vor 2 Jahren hatte ich ein ziemliches Loch. Mir ging es nicht gut und ich fühlte mich von Gott verlassen. Ich hatte sehr Angst vor der Zukunft und wusste nicht was ich nach der Schule machen sollte. Als ich dann die Bibel irgendwo aufschlug, las ich Psalm 37.5. "Vertraue dich dem Herrn an und sorge dich nicht um deine Zukunft! Überlass sie Gott, er wird es richtig machen." Dieser Vers half mir sehr aus diesem Loch zu kommen.

Ein halbes Jahr später war ich wieder am gleichen Punkt angelangt. Dieses mal wusste ich nicht ob ich die Aufnahmeprüfung für das Gymnasium machen sollte oder nicht.
Auf meinem Tisch hatte ich Bibelspruch-Kärtchen. Im Gebet zog ich ein solches. Darauf stand: "Wälze die Last deines Weges auf den Herrn und im Vertrauen zu ihm ruhe, er wird handeln."  Ich suchte diesen Vers in meiner Bibel und bemerkte, dass es der genau gleiche Vers war. Psalm 37.5. In einer anderen Übersetzung.

Wieder ca. 3/4 Jahre später war ich unsicher ob ich die FMS-aufnahmeprüfung machen sollte. Es ging also wieder einmal um meine Zukunft...
Als ich an einem Morgen die Post holen ging, war ein Brief für mich dabei. Meine Brieffreundin schrieb mir am Schluss als "Mut-mach-Vers" Psalm 37.5!

Noch 2 Mal nach diesen 3 Erlebnissen machte mich Gott auf diesen Vers aufmerksam. Immer in einer Notsituation. Wenn es um meine Zukunft ging. Inzwischen ist dieser Vers mein Lieblingsvers geworden. Es ist, als würde mir Gott immer und immer wieder zeigen: "Janine, glaube es doch endlich: Du darfst mir voll und ganz vertrauen. Und mach dir keine Sorgen um deine Zukunft!"
Ich wünsche euch allen dieses Vertrauen! Es lohnt sich, ich habe es erlebt!

Den Durchblick verloren...

Adrian Ministrator02.01.2008

In den letzten Monaten hatte ich immer sehr viel um die Ohren. Ich musste nonstop für die Uni arbeiten, kam kaum zu Schlaf und war ziemlich am Ende. Ich realiserte, dass es so nicht weitergehen konnte.
Auf einen Rat hin versuchte ich dann etwas aus. Ich stand am Morgen auf und bevor ich irgendetwas anderes machte, nahm ich mir Zeit für das Gespräch mit Gott. Ich setzte mich hin und plante mit Gott meinen Tag. Ich erzählte ihm, was alles ansteht, was zu erledigen ist, was mich bedrückt und stresst. Und dann machte ich mit ihm ab, wann ich was machen werde, wann ich in's Bett gehe, etc. Ich hab selten so konkret mit Gott geredet, aber es hat sich gelohnt! Die Arbeiten wurden nicht weniger, nein, aber mir wurde wieder von neuem bewusst, dass Jesus jeden Tag bei dir ist, in jeder Minute, bei allem was vor dir liegt.
Auch während dem Tag suchte ich im Gebet immer wieder Ruhe bei Gott. So kehrte die Gelassenheit in meinen Alltag zurück und dafür bin einfach nur dankbar! Also, sofort nachmachen!:)

Der Wegweiser

Adrian Ministrator26.12.2007

Als Wanderleiter musste ich eine Wanderung vorlaufen und zwar von Quinten nach Wessen. Oberhalb der Rebberge führte der Weg durch ein Gebiet mit einigen Häusern. Am Wegrand befand sich ein Schlauchkasten der Feuerwehr. Als Gideon habe ich immer auch kleine neue Testamente im Rucksack, welche ich weitergebe um Gottes Wort zu verteilen. Ich legte ein solches Testament in den Feuerwehrkasten- vielleicht öffnet es ein Feuerwehrmann   und findet sogar noch Zeit, nach einem Einsatz darin zu lesen und Trost zu finden. Ich wanderte weiter und erreichte schlussendlich bei schönstem Wetter mein Ziel in Weesen. Doch später stellte sich heraus, dass das Restaurant, in welchem wir die Mittagsrast machen wollten am Donnerstag geschlossen ist. Das ganze Rekognoszieren war umsont.

So entschloss ich mich einige Wochen später die Wanderroute in der Gegenrichtung abzulaufen und die Mittagsrast in Quinten zu planen. Doch oberhalb von Quinten gab es einige Weggabelungen - ohne Wegweiser. Ich lief dem Gefühl nach und plötzlich fühlte ich mich orientierungslos. Es kam mir alles so unbekannt vor und so bat ich den Herrn mir den Weg zu weisen, da mir die ganze Gegen unbekannt vorkam. Als ich sehr verzweifelt meines Weges ging, da erblickte ich plötzlich am Wegrand einen Feuerwehrkasten. Ich öffnete den   Kasten und sah ein braunes Testament. Ich öffnete es und sah den Stempel drin, von unserer Gideonsgruppe. Ich war also vor Wochen hier vorbei gekommen. So hat mir die kleine Bibel den Weg nach Quinten gewiesen und ich war sicher ans Tagesziel angekommen.

Gott und die EDV

Adrian Ministrator24.12.2007

Vor nicht all zu langer Zeit ging ich abends zu einer Sitzung. Als ich zu früh dort war, ging ich kurz einen Stock höher in das Geschäft. Dort habe ich bemerkt, dass wir einen Stromausfall hatten und dass alle Server nicht mehr laufen. Dort sind alle unsere Daten vom gesamten Geschäft drauf.

Als der Strom wieder da war, fing ich an, einen Server nach dem anderen wieder einzuschalten. Als dann unser Fileserver dran kam, passierte einfach nichts. Auf diesem Server sind alle aktuellen Projekte drauf. Als dies nach mehrmaligem Versuchen immer noch nicht ging, habe ich mir gedacht, dass ich nun unseren Backup-Server in Betrieb nehmen werde, damit am anderen Morgen wieder alle weiterarbeiten konnten. Also ich diesen Starten wollte, ging auch der nicht. Ich bin fast verzweifelt. Alle Server sind gegangen, nur gerade die zwei wichtigsten nicht. Langsam war Zeit für die Sitzung und ich habe mir nur gedacht, dass ich nun Vertrauen auf Gott haben muss und habe darauf hin gebetet, dass er machen soll, dass die Server wieder laufen. Danach ging ich an die Sitzung.

An dieser Sitzung konnte ich mich am Anfang überhaupt nicht konzentrieren, da meine Gedanken immer im Geschäft waren und ich mir überlegte, wie ich die Server bis morgen zum laufen kriege. So habe ich immer wieder für diese Situation gebetet und wurde auch immer ruhiger und konnte mich mehr in die Sitzung eingeben.

Nach der Sitzung ging ich mit einem Kollegen aus der Sitzung, welcher Elektroniker gelernt hatte, hoch ins Büro und zeige Ihm, dass die Server nicht mehr gingen. Ich drückte den Hauptschalter und startete einfach ganz normal. Ich war so dankbar, dass Gott meine Gebete erhörte und der Server wieder startete.

Später habe ich raus gefunden, dass beide Netzteile in dem Server kaputt gegangen sind und diese eigentlich gar nicht mehr funktionieren durften. Aber auf sonderbare Art (durch Gott) hat eines wieder funktioniert, bis der Ersatz am nächsten Tag gekommen ist.

Gott hat meine Gebete erhört

Adrian Ministrator24.12.2007

Es ist schon viele Jahre seit her, als ich das erste Mal in eine Freikirche gegangen bin. Ich war damals ca. 17 Jahr alt und ging mit einem Kollegen mit. Als ich den Gottesdienst besuchte ist mir gleich ein Mädchen aufgefallen, welches ich mega cool fand. Ab da stand für mich fest, dass ich wieder hier her kommen musste. So habe ich angefangen die Jungendgruppe (heute Activity) zu besuchen und jeden Sonntagmorgen in den Gottesdienst zu gehen.

Als ich über ein Jahr immer in den Gottesdienst und die Jungengruppe gegangen war und ich mich dort super wohl fühlte, weil ich einfach ich sein konnte und die Leute mich so annahmen, wie ich bin, kam eine Zeit, in der es mir sehr schlecht ging.

Ich war von der Arbeit her sehr viel im Ausland und eines Abends bin ich in Deutschland, hoch im Norden, im Bett gelegen und da kam mir alles in den Sinn, was ich die ganze Zeit im Gottesdienst mitbekommen habe. So zum Beispiel, dass Gott mich liebt, so wie ich bin, dass   er Gebete erhört und ich ihm wichtig bin. So habe ich angefangen einfach laut mit Gott zu reden und habe ihm alles erzählt was mich bedrückt. Ich habe Gott darum gebeten, dass er sich doch mir zeigen soll. Und da habe ich bemerkt, dass er diese Gebete wirklich hört und auch etwas macht.

Dadurch habe ich erkannt, dass was ich in den Gottesdiensten und der Jugendgruppe gehört habe ja nicht einfach nur Bla bla ist, sondern wirklich stimmt. Seit daher hat sich mein Leben stark verändert und ich finde sehr zum positiven.

Gott auch im Kleinen

Adrian Ministrator24.12.2007

Ich finde es immer wieder genial, wie Gott auch im Kleinen an mich denkt. Ich bin von Natur aus eine Person, welche gerne etwas organisiert und Leute frage, ob sie was machen wollen. In letzter Zeit mag ich aber nicht immer organisieren.

Vor ca. einer Woche bin ich zuhause gewesen und habe mir gedacht, dass es schön währe, wenn sich jetzt jemand melden würde um etwas mit mir zu machen. Als ich ca. 5 min so dagelegen bin, klingelte das Telefon und eine Kollegin fragte mich, ob sie und eine andere Kollegin zusammen vorbei kommen dürften.

Obwohl dies nur etwas Kleines war, hat dies für mich super viel bedeutet.