Motivation am Morgen

Adrian Ministrator, 26.02.2008

Es gibt in jedem Jahr 2 Wochen, die für mich ein bisschen spezieller sind als die anderen.
Ich fahre mit dem Velo täglich nach Nuolen in die Schule, am Morgen hin, am Nachmittag zurück. Egal bei welchem Wetter, es bleibt keine andere Wahl. Wie der Tag für mich beginnt, hängt stark davon ab, unter welchen Umständen ich in die Schule fahre. Als Morgenmuffel kann mich das Wetter in meiner "Der-Morgen-ist-die-schlimmste-Tageszeit-Stimmung" sehr beeinflussen.
Im Winterhalbjahr ist es draussen noch dunkel, wenn ich zur Schule fahre, im Sommerhalbjahr bereits hell. Und jeweils dazwischen liegen die 2 speziellen Wochen: Die Sonne geht während jeweils einer Woche im Spätsommer und einer Woche im Winter exakt innerhalb der 10 Minuten auf, in denen ich unterwegs bin.
In dieser Februar-Woche war es wieder soweit. Und Gott schenkte mir die perfektesten Morgen, die ich mir vorstellen konnte: Das Wangner Riet mit frischem Reif bedeckt, am dämmernden Morgenhimmel ein paar helle Schleierwolken, die ersten Sonnenstrahlen direkt ins Gesicht. Ein bisschen leise Musik in den Kopfhörern, hinter dem dunklen Zürichsee die bläulichen Hügel des Zürcher Oberlandes und ich komme richtig ins Schwärmen. Wenn der Tag so beginnt, hat Gott es geschafft, sogar mich den Morgen geniessen zu lassen. Und das mit einem so selbstverständlich erscheinendem, kleinen Geschenk. "Dies ist der Tag, den der HERR gemacht hat! Seien wir fröhlich und freuen wir uns in ihm!" (Psalm 118, 24)

Und da Nuolen hinter dem Buechberg liegt, erlebe ich den Sonnenaufgang erst noch jeweils zweimal.

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